Über den Terror

AutorInnen: Gila Lustiger, Karim Miské  
Moderation: Katja Petrovic

Das Gespräch fand am 17. November 2017 im Schloss zu Spitz statt (Europäische Literaturtage 2017).


Die beiden in Paris lebenden SchriftstellerInnen Gila Lustiger und Karim Miské beschäftigen sich mit der Angst, Europa könnte seine liberalen Werte verlieren. Wo liegen politische Versäumnisse? Und kann man in Zukunft solche Katastrophen wie die Terroranschläge in Paris verhindern?

In ihrem Essay Erschütterung versucht Gila Lustiger, die Anschläge von Paris im November 2015 und die Stimmung in den Wochen danach zu beschreiben. Ein besonderes Augenmerk schenkt sie dabei auch den medialen Phänomenen und der zur Schau getragenen Empathie in den Sozialen Medien: #JesuisCharlie und #JesuisParis.

Der an der Elfenbeinküste geborene französische Autor und Filmer Karim Miské widmet sich in seinen Arbeiten dem religiösen Fanatismus und Fundamentalismus. Sein Roman Arab Jazz spielt unter islamistischen Muslimen im Melting Pot von Paris. Er arbeitet an einer Langzeit-Filmdokumentation über die Fundamentalistenströmungen in Frankreich.

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Gila Lustiger

geb. 1963, ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1987 lebt sie als Verlagslektorin, Übersetzerin und Autorin in Paris. Ihr Roman Die Schuld der anderen wurde zum Bestseller. 
„'Die Schuld der anderen' wirft einen so unbestechlichen wie entlarvenden Blick auf die Verfilzungen der Grande Nation, wie dies derzeit vielleicht nur noch Michel Houellebecq wagt.“
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

geb. 1963, ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1987 lebt sie als Verlagslektorin, Übersetzerin und Autorin in Paris. Ihr Roman Die Schuld der anderen wurde zum Bestseller.
„'Die Schuld der anderen' wirft einen so unbestechlichen wie entlarvenden Blick auf die Verfilzungen der Grande Nation, wie dies derzeit vielleicht nur noch Michel Houellebecq wagt.“
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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