Einführung / Kurzbeschreibung

Eröffnung der Europäischen Literaturtage
Gastgeber Robert Menasse (Wien) im Gespräch mit Helene Hegemann (Berlin)


TICKETS EUR 14,-/12,-
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Verwandelt sich die Vorstellung vom guten Leben zum Zwang, sich selbst zu optimieren, immer tüchtiger,  schöner und erfolgreicher zu werden? Wie frei kann sich ein Mensch fühlen, der getrieben ist vom Wunsch nach Perfektion, und der schlicht alles tut um zu vermeiden, auf die Seite der VerliererInnen zu geraten? Schafft sich am Ende der optimierte Mensch selbst ab, nicht zuletzt durch die Technik, die er erfunden hat, damit alles schneller, effizienter und profitabler wird?

Mit Robert Menasse und Helene Hegemann begegnen sich zwei Generationen von SchriftstellerInnen, die zum einen für die Träume der Nachkriegszeit und zum anderen für  die Illusionslosigkeit der Gegenwart steht.  Die beiden haben den Ruhm ebenso wie den Skandal erlebt, und sind dabei  zwei nachdenkliche ZeitgenossInnen geblieben, die gegen die Hoffnungslosigkeit anschreiben.

Helene Hegemann steht wie kaum eine andere Autorin für die Generation Y.  In ihren Romanen erzählt sie von der Selbstfindung junger Menschen in einer zunehmend apokalyptischen Welt. Von der Kehrseite der neoliberalen Versprechungen, von Verwahrlosung und Überforderung.  „Beballert werden ist eine Erfahrung“,  sagt sie, vielleicht  die menschliche Erfahrung am Beginn des 21. Jahrhunderts schlechthin?

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Details und Tickets

Tickets EUR 14,-/12,-

  1. Krems Klangraum Krems Minoritenkirche Klangraum Krems Minoritenkirche

    Eröffnung der Europäischen Literaturtage
    Gastgeber: Robert Menasse (Wien) im Gespräch mit Helene Hegemann (Berlin)

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